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Finanzen verstehen – Verhalten ändern

Wenn es um Geld geht, spielen Emotionen eine größere Rolle als Tabellen. Deshalb haben wir ein Programm entwickelt, das Budgetplanung aus psychologischer Sicht betrachtet. Keine Vorträge über Sparquoten – sondern echte Auseinandersetzung damit, warum wir kaufen, ausgeben und manchmal über unsere Verhältnisse leben.

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Wie das Programm aufgebaut ist

Wir arbeiten in drei aufeinander aufbauenden Phasen. Jede davon dauert acht bis zehn Wochen und behandelt verschiedene Aspekte der Finanzpsychologie. Zwischen den Modulen gibt es Pausen, damit das Gelernte wirklich ankommen kann.

1

Grundlagen erkennen

8 Wochen • Start März 2026

Am Anfang geht es darum, das eigene Verhalten überhaupt zu verstehen. Was triggert Kaufimpulse? Welche Glaubenssätze über Geld wurden uns mitgegeben? Die meisten Menschen haben nie darüber nachgedacht.

  • Emotionale Ausgabemuster identifizieren
  • Persönliche Geldbiografie analysieren
  • Selbstreflexion ohne Bewertung
2

Muster durchbrechen

10 Wochen • Start Juni 2026

Wenn wir wissen, warum wir handeln, können wir gezielt gegensteuern. Hier geht's ans Eingemachte – an alte Automatismen und die Frage, wie man sie umbauen kann, ohne sich ständig zu kasteien.

  • Verhaltensänderung durch kleine Schritte
  • Umgang mit finanziellen Triggersituationen
  • Neue Routinen etablieren
3

Langfristig denken

9 Wochen • Start Oktober 2026

Die letzte Phase beschäftigt sich mit Perspektive. Wie hält man ein Budget, das nicht nur auf dem Papier funktioniert? Wie bleibt man dran, auch wenn das Leben dazwischenfunkt?

  • Strategien für finanzielle Resilienz
  • Umgang mit Rückschlägen
  • Nachhaltige Budgetführung

So arbeiten wir methodisch

Psychologie und Finanzen zusammenzubringen bedeutet nicht, bunte Diagramme mit Motivationssprüchen zu versehen. Wir verwenden erprobte Ansätze aus der Verhaltensökonomie und passen sie auf individuelle Situationen an.

Selbstbeobachtung mit Struktur

Die Teilnehmenden führen Protokolle – nicht über jeden Cent, sondern über Emotionen vor und nach größeren Ausgaben. Wir nutzen das, um Muster sichtbar zu machen.

Reflexionsübungen ohne Kitsch

Statt auf Affirmationen zu setzen, arbeiten wir mit konkreten Fragen. Warum fühlt sich Sparen wie Verzicht an? Woher kommt die Angst vor Kontrollverlust? Ehrliche Antworten bringen mehr als Durchhalteparolen.

Gruppenaustausch unter Gleichgesinnten

Einmal pro Woche treffen sich Kleingruppen online. Erfahrungen teilen, Strategien besprechen, manchmal auch einfach nur feststellen: andere haben ähnliche Probleme.

Individuelle Strategieentwicklung

Jeder Mensch tickt anders. Deshalb gibt es keine Standardlösung, sondern individuell angepasste Ansätze – je nachdem, ob jemand impulsiv ausgibt oder sich aus Angst gar nicht traut, Geld anzufassen.

Teilnehmer arbeiten gemeinsam an Finanzstrategien in einer entspannten Lernatmosphäre

Praktische Informationen zur Teilnahme

Zeitlicher Aufwand

Pro Woche etwa vier bis fünf Stunden. Das umfasst eine Gruppensitzung (90 Minuten), Selbststudium und die Arbeit an persönlichen Übungen. Manche brauchen mehr Zeit, andere weniger – je nachdem, wie tief sie einsteigen wollen.

Format und Zugang

Alles läuft digital ab. Die Gruppensitzungen finden per Videokonferenz statt, Lernmaterialien gibt's über eine einfache Plattform. Technische Vorkenntnisse? Nicht nötig. Wenn man E-Mails schreiben kann, reicht das.

Materialien und Ressourcen

  • Wöchentliche Leitfäden mit Reflexionsfragen
  • Vorlagen für Selbstbeobachtung
  • Audio-Impulse zum Thema Finanzpsychologie
  • Zugang zu einer Bibliothek mit Fachliteratur

Gruppengröße und Betreuung

Maximal zwölf Personen pro Gruppe. So bleibt genug Raum für individuelle Beiträge, ohne dass es zu eng wird. Begleitet wird jede Gruppe von jemandem mit Hintergrund in Psychologie und Finanzberatung.

Nächster Programmstart

Modul 1 beginnt am 9. März 2026

Die Plätze sind begrenzt, weil wir mit kleinen Gruppen arbeiten. Wer Interesse hat, kann sich ab jetzt vormerken lassen. Eine Zusage erfolgt bis Mitte Februar 2026.

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